> Praxis-News
Urlaub
Liebe Eltern und Patienten,
in der Zeit von Mo 7.April bis einschl. 10.April bleibt die Praxis urlaubsbedingt geschlossen.
Wir werden vertreten durch die Praxen
Fr. Dr. Adolf-Lücke/ Dr. Ernst
Fr. Dr. Schulze-Höping/ Dr. Frase
Wir wünschen Ihnen eine schöne Osterzeit und bleiben Sie gesund.
Herzliche Grüße
Ihr Praxisteam
"Der Umwelt zuliebe"
Liebe Eltern,
wir möchten zum Umweltschutz beitragen und Ressourcen einsparen und Sie daher darum bitten zukünftig zur Untersuchung von Säuglingen und Kleinkindern eigene Unterlegtücher mitzubringen.
Herzlichen Dank
Ihr Praxisteam
Informationen zur STIKO Empfehlung Meningokokkenimpfung ACWY
Seit kurzem empfiehlt die Ständige Impfkommission die einmalige Impfung gegen Meningokokken der Gruppen ACWY für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren. Diese Impfung kann vor schweren Hirnhautentzündungen schützen.
Momentan kann die Impfung nur als Privatleistung angeboten werden, diese wird absehbar aber in das normale Leistungsspektrum der Krankenkassen aufgenommen werden.
In der Regel übernehmen die Krankenkassen aber bereits jetzt hiermit verbundene Kosten. Melden Sie sich bei Fragen jederzeit gerne.
Update! Neuorganisation Notfalldienst im Clemenshospital
Liebe Eltern, liebe Patienten,
im Folgenden möchte wir Sie gerne über eine Neustrukturierung des kinderärztlichen Notfalldienstes im Clemenshospital Münster informieren, die sich aus der zunehmenden Dienstbelastung der Kinderärzt*innen ergibt:
- Bei Fragen oder Sorgen rufen Sie bitte immer (!) zuerst die Notdienstservicenummer der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 an. Hier wird entschieden, ob eine Versorgung in der Notfallpraxis notwendig ist. Fahren Sie bitte nicht ohne entsprechende Kontaktaufnahme in die Notfallpraxis.
- Ab dem 1. April 2024 entfallen die abendlichen Notfalldienste am Mo, Di und Do von 18-21 Uhr. In dringenden Notfällen steht der allgemeinärztliche Notdienst in der Raphaelsklink zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Kinderärzt*innen im Clemenshospital in dieser Zeit nur zur Verfügung stehen, wenn ein stationärer Aufenthalt notwendig ist.
- Ab dem 23. April 2025 beginnt der kinderärztliche Notdienst am Mittwoch und am Freitag erst ab 15 Uhr.
Herzliche Grüße
Ihr Praxisteam
Informationen zur STIKO Empfehlung RS-Virus
Grundsätzlich können Infektionen mit RS-Viren jeden treffen – unabhängig vom Alter. Am häufigsten treten RS-Virus-Infektionen jedoch in den ersten zwei Lebensjahren auf. Bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von zwei Jahren ist das RSV der häufigste Auslöser von akuten Infektionen der unteren Atemwege. In den ersten drei Lebensmonaten können diese besonders schwer verlaufen. Frühgeborene, Kinder mit Vorerkrankungen der Lunge (zum Beispiel bronchopulmonale Dysplasie oder zystische Fibrose) sowie Kinder mit Herzfehlern haben ein besonderes Risiko für schwere RSV-Verläufe.
Bis zum Ende des zweiten Lebensjahres haben nahezu alle Kinder mindestens eine RS-Virus-Infektion durchgemacht. Etwa zwei Prozent von ihnen werden deshalb im Krankenhaus behandelt. Ältere Kinder und Erwachsene entwickeln in aller Regel nur leichte, erkältungsähnliche RS Virus Symptome.
Quelle: Was ist das Respiratorische Syncytial-Virus (RS-Virus)? (lungeninformationsdienst.de)
Seit einigen Wochen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) für alle ab April 24 geborenen Säuglinge die einmalige prophylaktische Gabe des RSV Antikörpers Beyfortus ab Beginn der RSV Saison 2024 (Okt 24).
Dies hat zur Folge, dass innerhalb kurzer Zeit eine sehr große Zahl an Säuglingen zusätzlich mit Impfungen versorgt werden müssen. Wir möchten gerne alle entsprechenden Kinder adäquat vor dem RS-Virus schützen, stehen diesbezüglich aber vor erheblichen Herausforderungen:
1.) zeitlich: Die Impfungen müssen in der zu erwartenden Hauptinfektzeit zusätzlich in den Terminkalender der Praxis eingefügt werden. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass wir nur eine begrenzte Anzahl an Impfterminen innerhalb der Woche zur Verfügung stellen können. Hierbei werden Säuglinge mit Vorerkrankungen oder Frühgeborenen zeitlich bevorzugt.
2.) organisatorisch: Bei dem RSV-Antikörper Beyfortus handelt es sich um ein sehr teures (aktueller Preis ca. 450Euro) und empfindliches Medikament, welches von den Krankenkassen übernommen wird. Wir möchten Sie bitten, aufgrund der Empfindlichkeit des Impfstoffs, diesen ausschließlich tagesaktuell in einer nahe gelegenen Apotheke zu beziehen, um die Transportwege kurz zu halten. Ein entsprechendes ausgedrucktes Rezept auf den Namen des Kindes stellen wir kurz vor dem Termin gerne aus.
3.) finanziell: Nachdem wir Kinderärzt*innen zunächst unentgeltlich beraten und impfen sollten, wurde uns jetzt ein Impfhonorar von ca. 10 Euro zugesprochen. Dieses deckt in keinster Weise die entstehenden Kosten und die Verantwortung für Handhabung und Beratung.
Bei Fragen melden Sie sich jederzeit gerne.
Herzliche Grüße
Ihr Team Kinderarztpraxis Dr. Krins
Neueinführung E-Rezept ab Januar 2024
Liebe Eltern, liebe Patienten,
ab dem 1.1.24 wird das Elektronische Rezept verpflichtend eingeführt. Damit entfallen für alle gesetzlich versicherten Patienten in der Regel die Rezeptausdrucke.
Rezepte werden von uns online an einen Server geschickt und Sie können das Rezept in jeder Apotheke unter Vorlage Ihrer gültigen Krankenkassenkarte einlösen. Denken Sie bitte daran, dass daher die Krankenkassenkarte zur Erstellung eine Rezeptes zwingend notwendig ist. Ohne Karte kann leider keine Rezeptausstellung mehr erfolgen.
Herzliche Grüße
Ihr Praxisteam
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> Neues und Interessantes aus der Wissenschaft
Fieber
Normwerte
Bei gesunden Kindern liegt die normale Körpertemperatur zwischen 36,5° und 37,5°C. Diese kann in Abhängigkeit von der Tageszeit um 0,5°C schwanken. Zwischen 37,6° und 38,5°C spricht man von erhöhter Temperatur.
Fieber
Bei einem Anstieg der Körperkerntemperatur über 38,5°C spricht man von Fieber. Fieber ist keine Krankheit, sondern eine Schutzreaktion des Körpers gegenüber viralen oder bakteriellen Infektionen.
Auch bei sonst gesunden Kindern kann das Fieber schnell und häufig auf Werte zwischen 40°-41°C ansteigen. Diese Werte sind in der Regel ungefährlich. Temperaturen über 41°C kommen selten vor, werden aber auch folgenlos überstanden. Hier ist allerdings die Ursache kritischer zu hinterfragen.
Grundsätzlich gilt zu beachten, dass Fieber am genauesten im Po oder in der Backentasche gemessen werden kann. Von Ohrthermometern ist eher abzuraten. Sie messen zu ungenau.
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