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Wir stellen ein

 

Wir suchen zum nächst möglichen Zeitpunkt eine Medizinische Fachangestellte, die Lust hat mit Freude am Beruf und Engagement unser Team zu verstärken. Benötigt wird ein Beschäftigungsumfang von 75 oder 100 Prozent.

Wir freuen uns über jede Bewerbung!

Ihr Praxisteam

 

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Liebe Patienten,

unsere Praxis bleibt vom 23.April bis 27.April 2019 geschlossen.

Wir wünschen Ihnen eine gesunde und erholsame Urlaubszeit!
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> Neues und Interessantes aus der Wissenschaft

Toilettentraining nicht zu früh beginnen

Zu frühes Toilettentraining fördert Einnässen tagsüber. Erst mit etwa zweieinhalb bis drei Jahren kann das Kind komplexere Gedankengänge verfolgen und kann körperliche Empfindungen besser einordnen.

„Für einen eigenständigen Besuch der Toilette oder des Töpfchens muss Ihr Kind lernen, eine Reihe von körperlichen und geistigen Aufgaben zu koordinieren. Es muss sich mit seinem Körper und dessen Funktionen vertraut machen sowie einen Plan erstellen, wie es auf die Toilette kommt. Dazu ist es nötig, dass es sich konzentrieren und erinnern kann und Ihre Erklärungen versteht“, erklärt Dr. Monika Niehaus, Mitglied des Expertengremiums vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Mit etwa zweieinhalb bis drei Jahren sind die meisten Kinder auch fähig, ihre Aufmerksamkeit von etwas zu trennen, womit sie sich im Moment beschäftigen, und einen neuen Plan, nämlich bei Bedarf, auf die Toilette zu gehen, zu verfolgen – ohne sich von anderen interessanten Dingen ablenken zu lassen. „Diese Fähigkeiten entwickeln sich unterschiedlich schnell. Üben Eltern Druck auf das Kind aus, damit es früh ‚trocken‘ wird, kann dies Entleerungsstörungen begünstigen. Kleine Kinder neigen bei frühem Toilettentraining dazu, den Stuhl und den Urin zurückzuhalten“, warnt Dr. Niehaus.

Vorbereiten können Eltern das „Trockenwerden“, indem sie Kindern mit etwa eineinhalb Jahren Wörter beibringen, die den Vorgang des Entleerens beschreiben, und ihnen erklären, dass alle Menschen und auch Tiere dies tun müssen. Mit etwa 21 Monaten lernen Kinder dann Wörter für den Toilettenstuhl und das Töpfchen und deren Funktion. Nun kann das Kind auch einen eigenen Nachttopf bekommen, um darauf mit einer Puppe oder selbst zu üben. Es sollte nicht dazu gezwungen werden, kann aber durch Lob dazu motiviert werden. Die Aussicht, Unterwäsche ohne Windel zu tragen - als Privileg und Zeichen des Älterwerdens – kann Kinder zusätzlich anspornen. Bücher zum Thema „Toilettengang“ beginnen Kinder meist im Alter von zwei Jahren zu interessieren.

Quelle: Pädiatrie hautnah, healthyhildren.org, J Appl Behav Anal. ;

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/toilettentraining-nicht-zu-frueh-beginnen/



 

54 Säuglinge in Berlin an Masern erkrankt

Der anhaltende Masernausbruch in Berlin hat inzwischen auch zu 54 Ansteckungen bei Kindern unter einem Jahr geführt. Das geht aus dem aktuellen epidemischen Wochenbericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Berlin (LAGeSo) hervor. Demnach ist die Gesamtzahl der Maserninfektionen in Berlin seit Jahresbeginn auf über 600 Fälle gestiegen.

 

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) warnt vor Infektionen im Säuglingsalter, da in dieser Altersgruppe das höchste Risiko besteht, an einer chronischen Maserngehirnentzündung zu erkranken, der gefürchteten Spätfolge von Masern. „Wir wissen inzwischen, dass Maserninfektionen im ersten Lebensjahr nicht selten zur Subakuten Sklerosierenden Panenzephalitis – kurz SSPE - führen können. Diese chronische Gehirnentzündung einer Maserninfektion tritt oft erst Jahre nach einer überstandenen Masernerkrankung auf und verläuft leider immer tödlich. Es gibt keine Therapie gegen die gefährlichen Masernviren, die sich im Gehirn der Kinder vermehren und dabei die Nervenzellen zerstören“, warnt Jakob Maske, Landespressesprecher des Berufsverbandes der Berliner Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Der Ärzteverband hat in den vergangenen Jahren mehr als 10 Kinder mit einer SSPE-Erkrankung dokumentiert. Dabei scheint das Infektionsalter der Kinder eine wichtige Rolle zu spielen hinsichtlich des Risikos, später an der unheilbaren Spätfolge der Masern zu erkranken. „Wir kennen inzwischen leider auch Verläufe, bei denen Säuglinge im zweiten oder dritten Lebensmonat an Masern erkrankt sind. In diesen Fällen hatten auch die Mütter keinen Schutz gegen Masern – die Babys waren also bereits direkt nach der Geburt ohne den so genannten Nestschutz – also Antikörper gegen Masern, die von der Mutter an das Kind weitergegeben werden. Der jüngst bekannt gewordene Fall aus Hessen ist ein Mädchen, das im Alter von 3 Monaten an Masern erkrankt ist und jetzt im Wachkoma liegt. Die Diagnose: SSPE. Im Erkrankungsjahr des Mädchens 2010 wurden bundesweit nur 29 Säuglinge mit Masern infiziert, also deutlich weniger, als jetzt bereits in Berlin erkrankt sind. Wir raten daher allen Familien mit Säuglingen, Menschenansammlungen zu vermeiden, da wir die Kleinen noch nicht gegen Masern impfen können“, warnt Maske.

Standardimpfungen bei Säuglingen

Während Säuglinge noch nicht gegen Masern geimpft werden können, gehören andere Impfungen zu den wichtigen Grundimmunisierungen, die im ersten Lebensjahr anstehen. So werden Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hämophilus influenzae Typ b, Hepatitis B und Keuchhusten (Pertussis) in einer einzigen Spritze ab dem dritten Lebensmonat geimpft. Dazu kommt eine Impfung gegen Pneumokokken. Neu ist die Impfung gegen Meningokokken B, die aber von der Ständigen Impfkommission (STIKO) noch nicht als Standardimpfung aufgenommen wurde. „Meningokokken sind besonders gefährlich, da sie innerhalb von nur 24 Stunden zu schweren Krankheitsverläufen und nicht selten sogar tödlich verlaufen. In Berlin ist Anfang Februar ein 23 Monate altes Kind an den Folgen von Meningokokken B verstorben. Wir fordern daher die STIKO auf, diese Impfung in den öffentlichen Impfkalender aufzunehmen“, appelliert Maske.

Eine Liste der Krankenkassen, die die Meningokokken-B-Impfung erstatten, finden im Fokus.

Quelle: Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Berlin (LAGeSo)


 

Pilotstudie: Psychomotorik macht Kinder stark

 

 

 

Psychomotorische Förderung stärkt das Selbstvertrauen von Kindern. Mit diesem Ergebnis schließt die Forschungsstelle Bewegung und Psychomotorik des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) an der Universität Osnabrück seine Studie zur Wirkung psychomotorischer Förderung ab. Die Studie legt offen, dass bestimmte Bereiche des kindlichen Selbstkonzepts durch die Förderung positiv beeinflusst werden. Hierzu zählen beispielweise die Bereiche Selbstsicherheit, körperliche Effizienz und der Umgang mit Ängsten.

„Ein tolles Ergebnis“, befindet Dr. med. Anne Bischoff, Kinder- und Jugendpsychiaterin, die über das nifbe am Pilotprojekt beteiligt war. „Die Kinder werden nicht nur motorisch sicherer, sondern gehen auch mutiger, mit mehr Ausdauer und höherer Frustrationstoleranz sowie aus eigenem Antrieb an neue Herausforderungen heran“, so Bischoff weiter.

Das Selbstkonzept des Menschen entsteht durch vielfältige Wahrnehmungen und Erfahrungen. Besonders im Kindesalter bilden körperliche Erfahrungen die Grundlage für die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts. „Bewegung fördert die Entwicklung des Selbstkonzepts in besonderem Maße“ unterstreicht Prof. Dr. Renate Zimmer, Direktorin des nifbe und Leiterin der Forschungsstelle Bewegung und Psychomotorik in Osnabrück. Psychomotorische Förderung gibt den Kindern die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Sie erleben sich vermehrt als Verursacher von Effekten und verbinden so das Ereignis mit der eigenen Anstrengung und dem eigenen Können“ führt Zimmer weiter aus.

An der Pilotstudie beteiligten sich Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Wöchentlich nahmen die Gruppen an der psychomotorischen Förderung der Forschungsstelle Bewegung und Psychomotorik des nifbe teil. Im Mittelpunkt der multiperspektivischen Beobachtung standen die Veränderungen des Selbstkonzepts und der motorischen Fähigkeiten, emotionale Aspekte sowie soziale Kompetenzen der Kinder.

Quelle: Internetseite BVKJ

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=4874&nodeid=26

 

Neue Impfung gegen Meningokokken vom Typ B seit Ende 2013

Bakterielle Hirnhautentzündungen werden neben Haemophilus influenzae Typ b und Pneumokokken auch durch Meningokokken ausgelöst. Besonders gefährlich ist eine sehr rasch verlaufende Blutvergiftung (Sepsis mit „Waterhouse-Friderichsen-Syndrom“). Bei den Meningokokken gibt es 13 Untergruppen, von denen in Deutschland und Europa fast ausschließlich C und B vorkommen. Die meisten Krankheitsfälle treten im Säuglings- und Kleinkindalter sowie bei Jugendlichen auf.

 

Für alle Kinder empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit Juli 2006 eine einmalige Impfung im 2. Lebensjahr gegen Meningokokken C. Eine fehlende Impfung sollte bis zum 18. Geburtstag nachgeholt werden.
Gegen Erkrankungen durch Meningokokken der Serogruppe C schützt eine Meningokokken-Konjugat-Impfung (die auch von der STIKO empfohlen wird). Bei diesem Serotyp (C) ist der Anteil der Sterblichkeit und schweren Folgeschäden besonders hoch. Die Impfung gegen Meningokokken C ist gut verträglich und schützt wahrscheinlich lebenslang vor einer Infektion mit dieser Serogruppe.

 

Die Serogruppe B macht etwa 65% der Meningokokken-Infektionen aus. Gegen diese Untergruppe ist nun seit Ende 2013 ein völlig neu entwickelter Impfstoff verfügbar. Die Impfung kann bereits Säuglingen ab dem zweiten Lebensmonat verabreicht werden und muss bei einer Immunisierung bis zum Alter von fünf Monaten im Abstand von vier Wochen zweimal wiederholt werden. Eine weitere Impfung im zweiten Lebensjahr komplettiert den Impfzyklus (insgesamt also vier Impfungen). Bei älteren Kindern sind zwei Impfdosen ausreichend. Diese Impfung schützt wahrscheinlich vor bis zu 80% der in Deutschland vorkommenden Meningokokken-B-Stämme. Die Dauer dieses Schutzes ist noch nicht sicher einzuschätzen. Die neue Meningokokken-B-Impfung wird bisher nur von einigen Krankenkassen als Satzungsleistung erstattet.

Quelle: Internetseite BVKJ

https://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/show.php3?id=138&nodeid=

 

Flache Stelle am Hinterkopf: Baby sollte in Rückenlage mal nach links und mal nach rechts blicken

Eine kleine flache Stelle auf einer Seite des Hinterkopfes beim Baby ist ganz normal. Doch sollten Eltern darauf achten, dass das Baby seinen Kopf nicht immer auf die Seite mit der Abflachung legt, sondern auch zur anderen Seite, um eine Verstärkung zu vermeiden. „Eine Abflachung macht es für das Baby schwer, seinen Kopf auf die andere Seite zu wenden. Babys schauen gerne auf helle Objekte oder Spielzeuge. Eine Spieluhr kann das Baby zu einem Seitenwechsel anregen. Eltern können auch das Kinderbettchen umstellen oder Kopf- und Fußende vertauschen, damit das Baby in eine andere Richtung sieht“, erklärt Prof. Hans-Jürgen Nentwich, ehemaliges Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) mit langjähriger Klinikerfahrung (Leitung der Kinderklinik in Zwickau). Auf jeden Fall sollte das Baby immer auf dem Rücken schlafen, da dies die Gefahr für den Plötzlichen Kindstoddeutlich verringert.

Die Kopfposition des Babys sollte vor allem in den ersten sechs bis acht Wochen variieren, da der Schädel in dieser Zeit noch sehr formbar ist. „Wenn das Kind schon selbständig den Kopf aus der Bauchlage heben kann, dürfen es Eltern, wenn es wach ist, kurze Zeit und unter Aufsicht auch auf den Bauch legen, um einer Verformung des Hinterkopfes vorzubeugen. Zudem trainiert das Baby in der Bauchlage seine Schulter- und Nackenmuskeln“, rät Prof. Nentwich. Wenn auch der Rest des Kopfes unsymmetrisch erscheint und z.B. ein Ohr oder/und eine Gesichtshälfte sich nach vorne verschoben hat oder das Baby bevorzugt trotz verschiedener Anreize nur eine Kopfposition bevorzugt, wird der Kinder- und Jugendarzt über eventuell notwendige weitere Behandlungsmaßnahmen entscheiden.

Quellen: Orthopäde, The Royal Children’s Hospital Melbourne (Internetseite BVKJ)

 

Fieber

Normwerte

Bei gesunden Kindern liegt die normale Körpertemperatur  zwischen 36,5° und 37,5°C. Diese kann in Abhängigkeit von der Tageszeit um 0,5°C schwanken. Zwischen 37,6° und 38,5°C spricht man von erhöhter Temperatur.

Fieber

Bei einem Anstieg der Körperkerntemperatur über 38,5°C spricht man von Fieber. Fieber ist keine Krankheit, sondern eine Schutzreaktion des Körpers gegenüber viralen oder bakteriellen Infektionen.
Auch bei sonst gesunden Kindern kann das Fieber schnell und häufig auf Werte zwischen 40°-41°C ansteigen. Diese Werte sind in der Regel ungefährlich. Temperaturen über 41°C kommen selten vor, werden aber auch folgenlos überstanden. Hier ist allerdings die Ursache kritischer zu hinterfragen.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass Fieber am genauesten im Po oder in der Backentasche gemessen werden kann. Von Ohrthermometern ist eher abzuraten. Sie messen zu ungenau.

Den ganzen Artikel lesen oder downloaden unter:

Ernährung im 1.Lebensjahr

Der Ernährungsplan für das erste Lebensjahr zeigt Ihnen genau, wie Sie bei der Ernährung Ihres Babys vorgehen müssen. Das Prinzip ist einfach: Zu Beginn nur Muttermilch oder industriell hergestellte Säuglingsnahrung, später kommt in kleinen Schritten Brei hinzu.

In unserer Infoveranstaltung "Ernährung im ersten Lebensjahr" haben wir allen Teilnehmern einen Überblick über dieses Thema zusammengestellt.

Das entsprechende Handout können Sie hier lesen oder downloaden unter:


> Informationsveranstaltungen

Informationsabende

Wir möchten Sie herzlich zu unseren Informationsabenden zu unterschiedlichen Themen der Kinder- und Jugendmedizin in die Praxis einladen. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und werden jeweils ca. eine Stunde dauern. Termine und Themen werden in regelmäßigen Abständen an dieser Stelle und in der Praxis bekannt gegeben.

 

Termine folgen

 

Handouts

Die entsprechenden Handouts zu unseren Infoveranstaltungen finden Sie hier:

 


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Anfahrt Dr. Stefan Krins

Kinderarzt Dr. Krins Anfahrt (205.5 KiB)

Mannheimer Fragebogen U7a

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